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Sail with the Spirit - Swim with the
Dolphins
Für viele der Erwachsenen und Jugendlichen in der UzH steht der Sommer
ganz im Zeichen der Sportwochen. So auch in diesem Jahr.
"Saalfelden" ist in diesem Zusammnhang bereits zu einem
regelrechten Markenbegiff geworden, "Athletes in Action" boten
auch im Sommer 2008 wieder teils evangelistische, teils gemeinschaftsbetonte,
in jedem Fall aber spannende und erlebnisreiche Wochen an. Die Begegnung
miteinander und die gemeinsame Begegnung mit Jesus bleibt für die
Teilnehmer und Mitarbeiter eine bleibende Erinnerung.
Der Abschluss
der Sportwochen 2008 war ein Segeltörn in der letzten Ferienwoche in
Kroatien. "Sail with the Spirit" war das Motto, denn neben
gutem Wind wünschte man sich besonders auch ein "Wehen des
Geistes". An den Abenden kam die Besatzung der beiden Boote zusammen
um Gemeinschaft zu haben und über "Gott und die Welt" zu
plaudern. Interessante Gespräche wurden geführt, waren die Teilnehmer
doch eine bunte Mischung aus unterschiedlicher Glaubenserfahrung und
einem breiten Alters- und Erfahrungsspektrum.


Zu dem
touristischen Höhepunkt wurde die Begegnung mit einer Gruppe von
Delphinen, die die beiden Boote für eine Zeit begleiteten. Überrascht war
sogar Wolfgang Mayrhofer, der Leiter dieser Sportwoche, der schon häufig
in diesem Segelrevier unterwegs war. Eine solch nahe Begegnung mit
Delphinen hatte er in diesem Gebiet aber noch nie erlebt.


20 Jahre HELP - FCJG Wien

Am 20.
September feierte die Drogenrehabilitationsarbeit von "HELP
International - FCJG Wien" mit einem zünftigen Fest und einem
Dankgottesdienst ihr 20-jähriges Bestehen. In Wien entstand seinerzeit
die erste Zweigarbeit von HELP - FCJG in Lüdenscheid, Deutschland. Seit
20 Jahren sind nun die Mitarbeiter dieses überkonfessionellen
Werkesbeschäftigt, im Wiener Dorgenmilieu zu evangelisieren und Menschen,
die mit Jesu Hilfe auf den Weg zu einem Ausstieg aus der Sucht gehen
wollen, in einer therapeutischen Wohngemeinschaft zu begleiten. Heute ist
HELP International in wirklich weltweiter Dienst mit Zweigarbeiten in den
Philippinen, der Mongolei, in Thailand, den USA und Sibirien.

"Gemeinsam Verantwortung übernehmen"
Schon seit der
Gründung der Arbeit der FCJG Wien bestanden enge Kontakte mit der UzH und
vielen weiteren Gruppen und Gemeinden in Wien. Gerd und Beate Wohlfromm
(Foto rechts oben), das Leiterehepaar der ersten Stunde der FCJG Wien,
waren z.B. im "Kreis zur Einheit" aktiv, und halfen mit, neben
ihren eigenen sozialen und evangelistischen Diensten auch einen
Grundstein für die Einheitsarbeit in Wien zu legen. Johannes Fichtenbauer
hob in seinem Grußwort bei der 20-Jahr-Feier besonders hervor, dass die
FCJG von Anfang an nicht nur Einheit suchte, sondern auch den Leib
Christi einlud, mit Verantwortung zu übernehnehmen. Heute ist es fast selbstverständlich,
dass christliche soziale Dienste auf einer breiten ökumenischen Ebene
arbeiten. Auch das ist eine Frucht der langjährigen Einheitsarbeit, an
der auch die FCJG einen wichtigen Anteil hatte.

Ein "unbezahlbarer Dienst"
Was ist die Erfahrung von Menschen, die als Gäste bei HELP - FCJG
Wien eine Therapie durchlaufen haben? Stefan aus Vorarlberg (im Foto links mit Paul Maurer, dem Leiter dier
Wiener Arbeit), kam im Sommer 2007 nach vielen Jahren Drogenerfahrungen
und Alkohol in das Reha-Haus von HELP - FCJG. Mehrmals wollte er alles
hinschmeißen, nachdem er sich anfangs regelmäßig mit allen Mitarbeitern
und Gästen angelegt hatte. Er packte die Koffer, doch jedes Mal blieb er
am Ende. Heute, ein Jahr später, sagt er: „Der Dienst, den sie tun, kann
man nicht bezahlen.“ Seine Lieblingsbibelstelle im Blick auf sein Leben
ist Psalm 40: „Er hat mich aus der Grube gezogen.“
"Was ER euch sagt, das tut!"
Walter Heidenreich, Leiter der internationalen Arbeit von HELP -
FCJG, wies in seiner Predigt im überfüllten Versammlungssaal des Wiener
Zentrums auf die Bedeutung der Worte von Maria, der Mutter Jesu, hin, die
während der Hochzeit zu Kana das entscheidende Wort an die Umstehenden
richtete: "Was ER euch sagt, das tut!" Nicht immer scheint es
logisch, wozu Gott uns verwenden will und was er zu tun gedenkt. Nicht
immer entspricht es den religiösen Vorstellungen und nicht immer können
Menschen es nachvollziehen. Walter nannte als Beispiel den großen
Widerstand, als er Gottes Ruf spürte eine Arbeit in Amerika zu beginnen.
Missionare in die USA senden!?! Einigen der Mitarbeiter wurde prompt die
Unterstützung gestrichen. Als vor 5 Jahren ein Dienst unter Drop-outs in
der Universitätsstadt in Austin, Texas begann, schien die erste Predigt
noch vollkommen wirkungslos. Heute jedoch ist eine Arbeit daraus
entstanden, die einen Vorbildcharakter für soziale Dienste in ganz Amerika
hat. Beständigkeit im Dienst war der Schlüssel, so Walter Heidenreich.
"Sie sind treu und hingegeben, trotz des
Adrenalinrauschs vieler Amerikaner: What’s next?"
Die gleiche
Beständigkeit - nun schon seit 20 Jahren - kann man auch HELP - FCJG Wien
bescheinigen. Als Gemeinschaft "Umkehr zum Herrn" wollen wir
daher nicht nur zum Jubiläum gratulieren, sondern auch danken für den
großartigen Dienst, der an Bedürfigen in unserer Stadt im Namen Jesu
geleistet wird.
HELP - FCJG
Wien kann man im Internet besuchen unter: www.help-fcjg.at
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Das Gasometer wird zur Kirche
Die KEY2LIFE-Bühne im Wiener Gasometer wurde am 12. November Schauplatz
von viel erstklassiger christlicher Rockmusik und gleichzeitig zu einem
Ort von Gebet. Nach einem Impuls zum Thema Vergebung von P. Johannes
Lechner vereinigte sich der ganze Saal in einem Vaterunser für den
Frieden in unseren Herzen und in unseren Ländern. Besonders viele
Teilnehmer waren aus Ungarn angreist.

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"The only freedom we have
is in the Man nailed to a tree"
Der unbestrittene musikalische Höhepunkt war erwartungsgemäß die
britische Band Delirious? mit mitreißenden, teilweise neuen
Songs, unterstützt von einer erstklassigen Bühnentechnik. Videoclips
und Texte zum Mitlesen brachten die Botschaft den Zuschauern noch
näher.

Bildreportage:
Musik - Backstage - Anbetung
(Fotos:
C. u. J. Hoffmann)
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Weitere Fotos
vom Konzert
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Kosmologie und Gottesfrage
“Stephen Hawking, der Big Bang und Gott”

Als „letzte Verzweiflungstat“ zur Vermeidung
der Frage nach einem Schöpfer bezeichnete Henry F. Schaefer, Professor an
der University of California in Berkley, in einem Vortrag im Juni 2008 in
Wien die in den letzten Jahren immer häufiger vertretene Hypothese von
„Multiversen“. Für eine solche übergeordnete Welt, bestehend aus einer
unendlichen Zahl von unabhängigen Universen, würde sich die Frage nach
einem Anfang nicht mehr stellen. Die unübersehbare Ordnung unseres
Universums kann man mit dieser Hypothese mit einem reinen Zufall begründen.
Das einzige Problem dabei: es finden sich keinerlei Hinweise darauf, dass
diese Hypothese zutreffen könnte. Nahezu vollständig gesichert ist dagegen
die Erkenntnis, dass unser eigenes Universum vor 13,7 Milliarden Jahren aus
dem Nichts entstand. Wie konnte aus dem „Big Bang“ in Bruchteilen eines
Augenblicks ein Universum hervorgehen, das alle Eigenschaften enthält, die
für den Bestand von Ordnung und Leben die Voraussetzung bilden?
Lesen Sie weiter: Zusammenfassung
des Vortrags von Prof. Henry F. Schaefer
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Familiennetzwerk:
Familie beginnt bei Mutter und Kind
Wiener Zeitung, 22. August 2008
Freiheit und Handlungskompetenz für die Familie,
Erfüllung der Bedürfnisse der Kinder und Gerechtigkeit für die Eltern – dafür
will sich das heuer gegründete Österreichische Familiennetzwerk in Zukunft
einsetzen.
Das überparteiliche, überkonfessionelle Netzwerk
umspannt zum Großteil katholische, aber auch andere kirchliche, gesellschaftliche
und politische Institutionen, die Familienarbeit leisten: Die Caritas der
Erzdiözese Eisenstadt, das Familienreferat des Landes Niederösterreich oder
der Freiheitliche Familienverband sowie der Herausgeber einer
neuevangelischen Quartalsschrift zählen zu den Unterstützern. Auch als
Einzelperson kann man Partner des Familiennetzwerks werden.
"Ausgangspunkt war die wachsende Unzufriedenheit
in der Gesellschaft mit dem Thema Familie", meint Koordinator Günter
Danhel, Leiter des Instituts für Ehe und Familie (IEF), im Gespräch mit der
"Wiener Zeitung". Bereits im September des Vorjahres fand eine
erste Zusammenkunft von rund 60 Personen statt, eine zwölfköpfige
Planungsgruppe setzte die Grundsatzerklärung auf.
Mitglieder ehrenamtlich
Die allesamt ehrenamtlichen Mitglieder des Familiennetzwerkes, das mit
Spenden finanziert wird, verfolgen laut Grundsatzerklärung ein christlich
humanes Menschenbild und verpflichten sich mit ihrer Unterschrift zum
Schutz der Familie. Sie sehen die Grundlage der Familie in der Ehe zwischen
Mann und Frau, die auf Kinder ausgerichtet sein soll. Sie sei "Schule
der Humanität und Fundament unserer Gesellschaft und Kultur".
"Die Grundsatzerklärung zeigt das Idealbild",
erklärt Danhel, "die Umsetzung funktioniert nicht immer so."
Familie beginne da, wo Menschen durch Liebe zusammenstehen – also bereits
bei Mutter und Kind.
Zum ersten öffentlichen Auftritt in diesem Jahr war
Herbert Kofler, Universitätsprofessor an der Universität Klagenfurt und
ehemals Vorsitzender der Steuerreform-Kommission, eingeladen. Er plädierte
für eine steuerliche Gerechtigkeit für Familien. Im Zuge der Steuerreform
sollte ein steuerfreies Existenzminimum, also ein Steuerfreibetrag in der
Höhe des Existenzminimums pro Familienmitglied (derzeit bei 838,82 Euro pro
Kopf und Monat) durchgesetzt werden. Bei einem Volumen der Steuerreform von
2,7 Millionen Euro könnten 500 bis 700 Millionen Euro in die Kinder und
Familien investiert werden.
Detailziele herausfiltern
Der Antrag wurde dem Kabinett des Finanzministers zugeteilt – und liegt
dort erst einmal. Zwei Mal jährlich findet nun ein Basistreffen des
Österreichischen Familiennetzwerkes statt, wobei aus dem Grundsatz einzelne
Detailziele für die nahe Zukunft herausgefiltert werden sollen. Um Arbeit
mit Formalitäten zu reduzieren, "wird auf typisch österreichische Art
nach dem "Prinzip des Palavers diskutiert", erklärt Danhel. Was
bedeutet, dass über ein Thema nicht abgestimmt, sondern so lange diskutiert
wird, bis ein Konsens gefunden wird.
"Kindererziehungszeiten sollen auch für die
Pension angerechnet werden", sagt Danhel und spricht damit eines der
Detailziele an. Außerdem wird, vergleichbar mit der
Umweltverträglichkeitsprüfung, eine Familienverträglichkeitsprüfung
gefordert: Jegliche Projekte sollen vor der Durchführung getestet werden,
ob sie familienfreundlich sind. Schließlich wünscht Danhel die Überprüfung
neu beschlossener Gesetze dahingehend, ob und wie weit sie sich auf beide
Geschlechter auswirken.
Vor der Gründung des Österreichischen Familiennetzwerkes
hatte Danhel einer Kundgebung des deutschen Modells in Berlin beigewohnt –
dort existiert bereits seit 2005 diese Lobby mit dem Leitsatz:
"Familie sind wir". Sie stößt jedoch auf Kritiker, die dem
Interessensverband Konservatismus vorwerfen.
Das Österreichische Modell stehe zwar mit den
Familiennetzwerken anderer Länder in konstruktiver Zusammenarbeit, dennoch
weist Danhel auf zwei wesentliche Unterschiede hin: Die Institutionen des
deutschen Familiennetzwerkes seien organisatorisch zu weit voneinander
entfernt. Außerdem habe Deutschland punktuell mit Aktivitäten des
Netzwerkes begonnen, Österreich möchte zuerst die Grundsätze klar
ausformulieren – bevor die Detailthemen und Wünsche in die Tat umgesetzt
werden sollen.
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