UzH Illustrierte    

              Bilder aus dem bunten Leben der Gemeinschaft
          
aus 30 Jahren UzH Wien
                        

                                             www.uzh.at


1977 - 1987
Das erste Jahrzehnt der Gemeinschaft

 

1987 - 1997
Jahre von Prüfung und Bewährung

 

1997 - 2007
30 Jahre und noch immer unterwegs


Die ersten Jahre

Die Mehrzahl der Gründungsmitglieder der Gemeinschaft "Umkehr zum Herrn" waren Jugendliche oder junge Erwachsene, als sie sich gemeinsam auf den Weg als verbindliche Bundesgemeinschaft machten.



Eine Geburtstagsfeier in der Jugendgemeinschaft 1978

 Enge Verbindungen bestanden zu einer Wiener Jugendgemeinschaft, aus der sich bereits im ersten Jahr des Bestehens der UzH 12 weitere Personen anschlossen. Die somit etwa 20 verbindlichen Mitglieder der Gemeinschaft machten sich auf die Suche nach Identität, Vorbildern und Strukturen und besuchten in den folgenden Jahren sowohl französische Kommunitäten wie auch die "Word of God Community" in Ann Arbor, Michigan/USA. Haupsächlich war die Spiritualität der jungen Gemeinschaft allerdings von der frühen charismatischen Bewegung in Österreich geprägt. Die Mitarbeit bei den Konferenzen der CE gehörte in diesem Jahren zu einem der wichtigsten Dienste nach außen.

Ausflug des damaligen Hauskreises Fichtenbauer 1982

UzH-Wochenende 1979

"Lobpreis ist das Band, das die Gemeinschaft mit Gott verbindet". Diese Grundüberzeugung aus der Gründungsprophetie, den Lobpreis zu Gott in den Mittelpunkt des Gemeinschaftslebens zu stellen, war in den 30 Jahren der UzH-Geschichte bis heute immer eine Selbstverständlichkeit. Spontaner Lobpreis prägte auch das Gemeinschaftswochenende 1979, wie diese Archivbilder aus der Gründungszeit der UzH belegen.

 

1980: Charismatische Konferenz in Oberlaa

Die frühen Jahre der Gemeinschaft "Umkehr zum Herrn" waren stark geprägt durch die damals ebenfalls junge charismatische Bewegung.

Eine besondere Bedeutung kam den charismatischen Konferenzen zu. Schon die Gründungsnacht der UzH hatte am Rand der charismatischen Konferenz 1977 in Linz stattgefunden. Bei der Konferenz 1980 in Wien Oberlaa (Foto oben: Messe im Rahmen der Konferenz), bei der Kardinal Suenens (Foto unten, Mitte) prominentester Gastsprecher war, war ein Team der UzH bei Vorbereitung, Organisation, Lobpreisgestaltung und dem Kassettendienst wesentlich mitbeteiligt. Trotz des starken Engagements bei Konferenzen, die im Rahmen der katholischen Kirche stattfanden, war der UzH auch in dieser Zeit bereits die ökumenische Ausrichtung der Gemeinschaft unverzichtbar.

Fotos: Archiv Hans Eisenhardt

1982: Pfingsturlaub der Zellgruppe

Gemeinsam Zeit und vorallem auch Freizeit zu verbingen, war seit Anfang an Teil des Lebens in der UzH. Gemeinsames Leben wurde vor allem in den Zellgruppen gepflegt.
m Bild: Martin Steinbereithner, Hanne und Elisabeth Leitner, Hans Eisenhardt.

1986: Pfingstausflug des Hauskreises

Die Zellgruppen werden inzwischen als Hauskreise bezeichnet. Das Pfingstwochenende ist aber noch immer ein beliebter Zeitpunkt, gemeinsam unterwegs zu sein.

Bild: Gipfelsieg des Hauskreises Fichtenbauer

 

 

Evangelisationseinsatz an der Uni



Das Hinaustragen der Frohen Botschaft zu den Menschen unserer Zeit war durch die gesamte Geschichte der UzH hindurch ein besonderes Anliegen. Die Formen und Methoden haben sich über die Jahre hinweg verändert.

Anfang der 80er Jahre erwiesen sich evangelistische Einsätze unter Verwendung von Straßentheater und Pantomime als ein besonders geeignetes Mittel, mit Menschen ins Gespräch über Fragen des Glaubens zu kommen. Besonders perfektioniert hatte diese Evangelisationsform die internationale christliche Organisation "Jugend mit einer Mission" (JMEM), mit der die UzH bereits seit den ersten Jahren ihres Bestehens in enger Beziehung stand. So lag es nahe, gemeinsame evangelistische Einsätze an der Uni Wien (Fotos) und später auf dem Stephansplatz durchzuführen.

"Puppenmacher und Sohn", eine dramatisch gestaltete Pantomime über Schöpfung, Sündenfall und Erlösung wurde so vor hunderten von Zuschauern aufgeführt. Und oft gab es danach lange Gespräche über die Grundfragen des Glaubens.

Mehrere Mitarbeiter von JMEM wurden in den folgenden Jahren Mitglieder der UzH. 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Archiv

UzH Illustrierte

A
rchiv-
Ausgaben 



Die früheren Ausgaben der UzH-Illustrierten finden Sie unter:

  Juli - September 2006

Oktober - November 2006

Dezember 2006 - Weihnachtsausgabe

Jänner - Februar 2007

März 2007 / Sonderausgabe UPRAISE

April - Mai 2007

Aktuelle Ausgabe

 


 1987: Hüttenzauber

Die Bergwoche 1987 sollte nicht die letzte in der UzH-Geschichte bleiben. Ein fester Bestandteil des Gemeinschaftsjahres wurden die Jugendbergwochen auf der Oberstaller Alm, die von Hans Sachsenhofer (ganz rechts im Foto) organisiert wurden.

 

1990: Hauskreis auf Tour

Die UzH-Hauskreise sind nicht nur ein Ort von Gebet, Austausch und Bibelarbeit. Manchmal geht es auch hinaus in die kalte Welt... wie zum Beispiel im Schneetreiben auf die Raxalpe.

 

Dass für die pastoralen Anliegen der Gemeinschaft auch sonst gut gesorgt wird, dafür ist das Pastoralteam verantwortlich, das in regelmäßigen Abständen zum Austausch, zum Gebet für die Anliegen der Mitglieder und zur pastoralen Schulung zusammenkommt. 
Foto: Pastoralteamtreffen in Großrußbach Anfang der 90er Jahre

 


Kontakte zu anderen Bundesgemeinschaften

Schon wenige Jahre nach Gründung der UzH hatten sich enge Kontakte zu anderen Gemeinschaften entwickelt. Eine besondere Vorbildwirkung für die UzH hatten in den 80er und frühen 90er Jahren die amerikanischen "Covenant Communities", die sich um die "Word of God" Gemeinschaft in Ann Arbor, Michigan/USA entwickelt hatten. Regelmäßige Besuche (Foto links: Besuch in Baltimore, USA) gehörten zu dieser Beziehungspflege wie das Mitleben einiger UzH'ler in diesen Gemeinschaften für jeweils einige Monate.



Mit Babytragetasche und Bibel in der Hand: Aufbruch zu einerKonferenz von Schwert des Geistes (Foto von 1990)

 

1992: Prominente Gäste der UzH
 

Viele der Freundschaften, die zwischen Mitgliedern der frühen charismatischen Erneuerung in den 70er Jahren geschlossen wurden, bestanden viele Jahre weiter - und lebten manchmal unerwartet wieder auf. Weihbischof Florian Kuntner (+1994), war ein regelmäßiger Gast bei UzH-Veranstaltungen und ein wertvoller Ratgeber für die Gemeinschaft. (Foto oben aus dem Jahr 1992: Bischof Kuntner trägt gemeinsam mit Sylvia Kummer ein Mozart-Duett vor)

Für viele überraschend fand Christoph Schönborn, auch ein Freund aus früheren Tagen, seinen Weg zurück nach Österreich -  als neu berufener Weihbischof. In seiner neuen Rolle war er gleich in den ersten Monaten Sprecher bei der Wiener Charismatischen Konferenz. Und mit den katholischen Mitgliedern der UzH feierte er 1992 erstmals eine Messe (Foto rechts). 

Es sollte nicht sein letzter Besuch in unserer Gemeinschaft bleiben. Bei der 25-Jahrfeier im Jahr 2002 überreichte Kardinal Schönborn der UzH das kirchliche Anerkennungsschreiben der katholischen Kirche. Auch durch die evangelische Kirche ist die UzH als kirchliche Laienvereinigung anerkannt.

 

 


"Marsch für Jesus" in Wien

Im Jahr 1992 fand in Wien der erste "Marsch für Jesus" statt. Die UzH war unter den Initiatoren und Organisatoren dieser ökumenischen Veranstaltung gewesen, Täger war der "Kreis zur Einheit" Wien. Einige tausend Christen aller Konfessionen marschierten in einer öffentlichen Demonstration ihres Glaubens um die Wiener Ringstraße.
(Foto: der Marsch passiert das Parlament).

Beim nächsten Marsch im Jahr 1994 (Foto: die Gruppe der Marschierer aus der UzH), der mit einer öffentlichen Kundgebumg Am Hof endete, hielt sogar Bürgermeister Helmut Zilk, der spontan zu der Kundgebung gestoßen war, eine kurze, ermutigende Ansprache an die teilnehmenden Christen.

 

Der bisher letzte "Marsch für Jesus" (obenstehendes Foto) fand 2006 in Wien statt. 
Siehe Fotobericht
. 


Bußmarsch 1995


In einem Todesmarsch wurden 1945 tausende von Juden aus den im Krieg besetzten Ostgebieten in das KZ Mauthausen getrieben. 
40 Jahre danach zog eine Gruppe engagierter Beter auf der gleichen Strecke durch Österreich - ein Bußmarsch, der die Aufarbeitung der geistlichen Vergangenheit unseres Landes zum Thema hatte. Auch eine größere Gruppe der UzH marschierte im April 1995 mit.

Das Thema Verantwortung für unsere Nation beschäftigt uns noch immer und das Gebet für Österreich ist nach wie vor ein wichtiges Anliegen.

 

 


1997: "Das Kreuz - Tor zum Leben"

Manche "historische" Ereignisse sind im Nachhinein kaum noch unter dem eigentlichen Namen geläufig, sondern nur noch unter dem Datum. So auch am 18.01.1997 im Wiener Stephansdom - der "18. Jänner" blieb wohl nur unter seinem Datum in ganz besonderer Weise im Gedächtnis vieler Christen.
Über 2000 Menschen aus fast allen in Wien vertretenen Konfessionen und Gemeinden folgten dem Aufruf der Organisationsplattform, die sich später als ökumenische Koordinationsgruppe unter dem Namen "Plattform Versöhnung" etablierte. Vineyard, KGI, Loretto, UzH und viele andere Gruppen gestalteneten gemeinsam ein evangelistisches Programm Am Graben in der Wiener Innenstadt, gefolgt von einem ökumenischen Gottesdienst im Dom unter Leitung von Kardinal Schönborn. "Der Gedanke, dass Einheit unter dem Kreuz möglich ist, zog sich wie ein roter Faden durch alle Ansprachen und Zeugnisse des Gottesdienstes", kommentierte der Bericht in der UzH-Zeitschrift Vision diesen denkwürdigen Abend. Eine wichtige Grundlage für zukünftige gemeinsame Veranstaltungen aller christlichen Gruppen war an diesem 18. Jänner gelegt worden.

"Gemeinsam stehen unter dem Kreuz": Kardinal Schönborm beim Abschlusslobpreis gemeinsam mit Gerhard Kisslinger (CMP, jetzt Vienna Christian Center) und Bruce Clewett (JMEM).
Foto oben: UzH-Mitglieder beim Fackelzug durch die Innenstadt.

 

Fest für Jesus 2001

Der Stephansplatz war gefüllt mit Menschen, als im Juni 2001 das "Fest für Jesus" gefeiert wurde. Gruppen und Gemeinden aller Konfessionen waren vertreten, um gemeinsam Gott zu loben, den kreativen Darbietungen zuzuschauen und gemeinsam für Österreich zu beten. Als Zeichen des Aufbruchs und der Erneuerung ließen die Teilnehmer am Ende hunderte Luftballons mit angehängten Gebeten und Segensworten steigen.

Der wichtigste Aspekt für unser Land war aber sicherlich das Erlebnis, als Christen in großer Selbstverständlichkeit zu feiern und diese Einheit auch in der Öffentlichkeit zu demonstrieren. Für die UzH war das Mitwirken an dieser ökumenischen Arbeit schon immer ein ganz besonderes Anliegen. Und das ist es auch weiterhin.

 

2002: Die 25-Jahrfeier und ein
Neubeginn unter der Jugend

Im November 2005 feierte die Gemeinschaft UzH während ihres jährlichen Bundesfestes ihr 25-jähriges Bestehen. Genauer gesagt: die Erwachsenengemeinschaft. Denn während der UzH auf der Grundlage ihrer Statuten die Anerkennung als kirchlicher Verein
 

durch die Katholische und Evangelische Kirche ausgesprochen wurde, begann unter den heranwachsenden Jugendlichen eine neue Bewegung. Es formierte sich eine Jugendgruppe (die spätere Wilco), die neben ihren wöchentlichen Treffen im Frühjahr 2002 ihren ersten Jugend-Alphakurs durchführte. Mangels eigener Räumlichkeiten fand er zunächst noch im Keller eines Pfarrzentrums statt. Und die Kleingruppen wurden buchstäblich auf der grünen Wiese abgehalten - nämlich im Pfarrgarten.

Mit vermehrtem Bemühen begann die Suche nach gemeinschaftseigenen Räumen, damit auch die Bedürfnisse der wachsenden Zahl von UzH-Jugendlichen Rechnung getragen werden kann.

 

2003: Wachstum

Die Gründungsmitglieder der UzH haben noch sehr lebendige Erinnerungen an die Gründungsnacht der Gemeinschaft 1977. Für andere dagegen war die UzH einfach "immer schon da". Doch auch für die nachwachsenden Kinder und Jugendlichen stellt sich irgendwann einmal die Frage nach dem persönlichen Weg. Clemens Leitner ist einer von denen, die nicht nur in die Gemeinschaft hineingewachsen (und aus einigen UzH-Leiberln wieder hinausgewachsen) sind, sondern der auch bewusst einen Schritt hinein in die Verbindlichkeit getan haben. Das Bundesfest 2003 in Reichenau/Rax bot auch anderen Kandidaten und neuen Mitgliedern die geeignete Gelegenheit für einen konkreten Schritt ins Gemeinschaftsleben.

Erfreulicherweise trifft dies auf eine wachsende Zahl von heranwachsenden Jugendlichen zu. Sowohl die UzH als auch die Wilco Jugendgemeinschaft planen nicht, sich von der Bildfläche zu verabschieden. Dafür gibt es noch zu viel zu tun im Reich Gottes.

 

2004/2005: Gemeinschaftszentrum Hasibederstraße

Nach langen Vorbereitungen und intensiven Arbeitseinsätzen entstehen endlich in der Hasibederstraße in Wien 22 eigene Räumlichkeiten für die Gemeinschaft, die auch den besonderen Bedürfnissen der wachsenden Wilco-Jugendgruppe entsprechen.

  Einen Großteil des Dachbodenausbaus führen die Wilcos in Eigenregie durch, die Einweihungsfeier von UzH und Wilco kann dann endlich im April 2005 erfolgen. Die neuen Räume werden auch gleich intensiv genützt für die Durchführung von Alpha-Kursen, Bandproben und Open House Veranstaltungen für Jugendliche.

 

UzH-Jahrbuch 2005 / 2006

Jedes Jahr in der UzH steht unter einem thematischen Schwerpunkt. Den Einstieg in das Jahresthema der Johannesoffenbarug gab P. Johannes Lechner beim Gemeinschaftsfest in Reichenau im November 2005. Seine Vortragsreihe und weitere Texte aus dem Lehrzyklus und den Studientagen dieses Jahres wurden im UzH-Jahrbuch 2005/2006 zusammengefasst.

Download des UzH-Jahrbuchs, 48 Seiten als PDF-Datei, 2 MB:
UzH-Jahrbuch 2005/2006
 



2007: Das Jahr der Wilcos!

 Die Jugendgruppe Wilco ist neben der "Erwachsenengemeinschaft" UzH zu einer festen Größe in der christlichen Szene in Wien geworden. Mit zwei gut besuchten Lobpreisabenen (UPRAISE) mit namhaften christlichen Musikbands, bekannten Sprechr und der eigenen WILCO.LOBPREISBAND brachte Wilco Jugendliche aus Wien und dem weiteren Umfeld zur Anbetung und Gemeinschaft zusammen.

Gemeinsam präsentierten UzH und Wilco die gemeinsame Vision für christliche Erneuerung auch in Radio Stephansdom, das Interview mit  

Mehr zur Wilco-Jugendgruppe: Fotobericht 1. UPRAISE