"Christen am Ball"
Berichte über die Evangelisationseinsätze in Wien während der Euro 08


Unter dem Motto "Christen am Ball" war eine weitgesteckte Plattform von Kirchen, christlichen Organisationen und Gemeinden angetreten, um im Rahmen der Europameisterschaft Evangelisationseinsätze durchzuführen und ein breites Programm christlicher Veranstaltungen durchzuführen. Ein Rückblick auf drei bewegte Wochen gelebter Ökumene im Juni 2008.

 

Anpriff für die Evangelisation von "Christen am Ball"

"Den Sieg des Miteinanders nimmt uns niemand mehr!"

Vienna Online, 10.06.2006   "Ich hätte es schon fast nicht mehr geglaubt", meinte der Vorsitzende Johannes Fichtenbauer im APA-Gespräch. Das Projekt sei wegen der Zusammenarbeit von Freien und traditionellen Kirchen "seit der Gegenreformation ein Novum".

 

"Für uns ist das Spiel schon gelaufen: Der Sieg des Miteinanders nimmt uns niemand mehr, und darauf wollen wir aufbauen", so Fichtenbauer (Foto rechts). Es sei wichtig, dass Christen bei der EM Flagge zeigen und auch in Einheit auftreten: "Fair Play am eigenen Spielfeld". Auch Walter Bösch, Pastor der Freien Christengemeinde in Wien, meinte: "Es ist ein starkes Erlebnis bei 'Christen am Ball', dass die historisch gewachsenen Mauern überwunden werden konnten."
 

"Gerade Fußball ist etwas Verbindendes. Die Friedensmeile ist ein Platz, an dem man sich auch während der EM finden kann", sagte der EM-Seelsorger der Erzdiözese Wien, Christoph Pelczar. Anton Faber, Dompfarrer von St. Stephan, erklärte, Fußball und die EURO 2008 seien ein wesentliches Thema mit vielen Emotionen wie Glück, Angst, Hoffnung für die Menschen. Es sei wichtig, dass man die Christen damit nicht alleinlasse.

Vor dem Spiel am Sonntag hätten z. B. Hunderte kroatische Fans in ihren Trikots "voller Freude und Frieden" im Stephansdom - "offensichtlich für ihren Sieg" - gebetet, berichtete Faber. "Ich habe zuerst gebetet, dass die Österreicher gewinnen. In der zweiten Hälfte habe ich gedacht, ich gebe Gott eine Chance und habe gebetet, dass der Bessere gewinnt", scherzte der Dompfarrer.

"Jesus ist das Tor zum Leben", so der Organisationsleiter von "Christen am Ball", Michael Scharf. Entsprechend diesem Ausspruch verteilen Botschafter der Initiative ab sofort Pfeifen und Taschenfußball-Spiele sowie spezielle EM-Zeitungen rund um die Friedensmeile und am Karlsplatz. Ihr Erkennungsmerkmal seien die "Numbers of Hope 3:2" - die nicht an Cordoba erinnern sollen, sondern an bestimmte Absätze in den Evangelien. Am 14. und am 21. Juni finden auf der Jesuitenwiese Familienfeste statt und am 28. Juni, am Vorabend des Finalspiels, laden die Veranstalter ab 17.00 Uhr zum gemeinsamen Feiern in den Stephansdom.

Quelle: Vienna Online. Link: Stadtreporter-Video
Fotos: Christen am Ball

 


"Numbers of Hope 3:2"

Unter dem Motto "Numbers of Hope - 3:2" waren während der Fußball EM Christen aus 18 Ländern als Teil des Einsatzes "Christen am Ball" in Wien unterwegs. Für jeden erkennbar sind sie an ihren roten Westen. Das aufgedruckte "3:2" steht hier aber nicht für ein Fußballergebnis, nicht mal für das legendäre 3:2 in Cordoba von 1978, sondern für Matth. 3:2: "Kehrt um und glaubt an das Evangelium". Wieviel Kraft und - in der Tat - neue Hoffung in einer Hinwendung zu Christus liegt, das erlebten die 320 Einsatzteilnehmer und viele der Menschen, mit denen sie in den letzten Wochen geredet haben, ganz unmittelbar. So war es ein messiasgläubiger Jude aus Israel, der in Wien die Gelegenheit hatte, mit einem Moslem zu beten, der sein Leben Christus geben wollte. Eine Chinesin hinterließ vor ihrer Rückreise einer Einsatzteilnehmerin aus den USA einen Brief, in dem sie für den Neuanfang mit Christus dankte, den sie in einem Gespräch mit ihr am Vortag fand. Und neben Tausenden von Besuchern und Einheimischen wuden selbst Prostituierte durch "Christen am Ball" mit der Botschaft der Hoffung erreicht.

     



Fotos: Christen am Ball


"Christen am Ball" auf Einsatz in Wien


Die Fußballeuropameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz bot eine historische Chance für die Evangelisation. "Geht in alle Welt und verkündet das Evangelium", trug Jesus seinen Jüngern unmittelbar vor seiner Himmelfahrt auf. Bei der EURO 08 kam dann buchstäblich die ganze Welt zu uns. Um diese einmalige Chance nutzen zu können, hatte sich ökumenische Initiative "Christen am Ball" formiert, die drei Wochen lang die Wiener Innenstadt mit missionarischen Einsätzen überzog. Evangelistische Teams kamen aus Ländern so weit entfernt wie Australien,  Ägypten und Rumänien. Katholiken, Protestanten, messianische Juden und Freikirchler unterschiedlicher Denominationen verkündeten gemeinsam ihren Glauben und suchten das Gespräch. Von vielen tiefen Gesprächen und ungewöhnliche Bekehrungsgeschichten konnten die Teilnehmer berichten. 

Eine Teilnehmerin des Einsatzteams von "Master's Commission", Schweiz, freute sich über das Unwetter, das an einem der letzten Einsatztage der Wiener Innenstadt Hagel und Regen brachte. "Wir konnten nicht mehr hinaus, und das zwang uns, mit einer Gruppen von Jugendlichen noch lange Zeit weiterzureden. Wir erfuhren, dass sie schon mal ihr Leben dem Herrn gegeben hatten, waren sich ihres Glaubens aber nicht mehr sicher. Da konnten wir unsere Erfahrungen weitergeben."

Teresa aus Arizona USA (Foto links) kam während des Einsatzes mit Wei, einer Chinesin, ins Gespräch, die während eines früheren Aufenthalts in Holland ihr Leben dem Herrn gegeben hatte. Doch was ihr in den letzten zwei Jahren, nachdem sie nach China zurückgekehrt war, erschütterte ihren Glauben. Und ihr persönliches Leben. Teresa war die erste Person, der sie sich anvertrauen konnte. Das Gespräch dauerte Stunden. Und ein weiteres Mal trafen sie sich im Zelt der "Friedensmeile" auf dem Josefsplatz. Vor ihrer Rückreise nach China schrieb Wei ihrer neu gefundenen Freundin noch einen Brief, der für Teresa ein besonders kostbares Erinnerungsstück an den Einsatz ist. Wei schrieb darin: "Ich lege meine Last in Seine Hände. Zwar spüre ich Gott nicht so stark wie früher, aber ich weiß, dass er mich hält." Teresa und Wei werden in Zukunft über E-Mail in Kontakt bleiben.

Auch der Besitzer eines Internet-Cafés war interessiert an einem Gespräch über Jesus, den er als den "ersten Hippie" betrachtete. Und dann erzählte er den Einsatzteilnehmern, was sein Leben und seine Beziehung mit Gott am meisten erschüttert hatte. Als er mit 19 Jahren die Liebe seines Lebens getroffen hatte und sich ein Motorrad kaufen konnte, dankte er Gott. Doch die erste Ausfahrt mit seiner Freundin endete tragisch. Die junge Frau starb bei einem Unfall. "Seitdem betete ich nie mehr. Wenn ich aber euch so anschaue, bin ich doch fast wieder überzeugt, dass Gott zuhört.

 

"Eines der weniger angenehmen Phänomene eines Großereignisses ist der damit verbundene Frauenhandel", kommentiert Michael Scharf (rechts im Foto mit Bruce Clewett, JMEM Österreich) das Problem der Prostitution. Doris ist Mitarbeiterin von "Jugend mit einer Mission" in Prag und spürte immer wieder die Berufung von Gott, in Clubs und Bars zu gehen, um Frauen in Prostitution zu erreichen. Sie schloss sich während des Einsatzes einem Team an, das seit geraumer Zeit Frauen im Wiener Rotlichtmilieu besucht. "Wir gingen mit einem Team aus Wien, in eine Bar, die dieses Team kürzlich schon einmal besucht hatte. Den Frauen waren Bücher überreicht worden, die die Lebensgeschichte einer Frau über den Ausstieg aus diesem Milieu erzählten. 'Danke für das Buch, das ist das beste, das ich bisher gelesen hatte', sagte uns eine der Frauen, die wir dort wieder trafen. Gott lässt sein Licht auch in die dunkelsten Bereiche der Gesellschaft leuchten, davon konnten wir uns selbst überzeugen."

Bericht: Jo Hoffmann

 

 

 

Public Viewings bei der EURO 08 - Gibt es ein Leben nach dem AUS für Österreich?


Viele Gemeinden nutzten die Chance, während der Übertragungen der Fußballeuropameisterschaft "Public Viewings" in ihrem eigenen Räumlichkeiten für Mitglieder und deren Freunde, Nachbarn, Arbeits- und Schulkollegen anzubieten. Auch die Jugendgemeinschaft Wilco der UzH hatte zu den wichtigsten Spielen in das Gemeinschaftszentrum Hasibederstraße eingeladen. Ein Lokalaugenschein.

 

Schon beim Eröffnungsspiel der österreichischen Nationalmannschaft gegen Kroatien lagen Hoffnung und Verzweiflung dicht beieinander:

  

Am Schluss aber überwog die Hoffnung auf das alles entscheidende Spiel gegen Deutschland. Am 16. Juni hatte daher die WILCO-Jugendgruppe wieder zu einem Public Viewing in das UzH-Gemeinschaftszentrum in der Hasibederstraße eingeladen. Doch am Ende des dritten Spieltags der österreichischen Nationalelf stand die bittere Erkenntnis: Das Wunder von Córdoba hatte sich 2008 nicht wiederholt.

         

Grund zur Verzweiflung? Lange nicht! Denn das Leben mit Jesus hat Höhepunkte, die nur der erlebt, der sich ganz darauf eingelassen hat. Und es schafft Gemeinschaft weit über das hinaus, als König Fußball es je vermag. Die jungen Leute der Wilco und die Erwachsenen der UzH erleben das Tag für Tag.

    
Für Deutschland oder für Österreich? Dumme Frage: Für welche Nation würde Jesus die Daumen drücken?

  
 Die beste Zeit der Public Viewings ist imer die Halbzeit - es gibt so viel zu erzählen!

  
 Das Wilco-Medienteam holt vor dem Spiel Tipps auf das Ergebnis ein. Die Antworten reichen von "ich hoffe auf 2:1" bis "hoffentlich nicht schlechter als 0:6".
90 Spielminuten später steht dann das 0:1 in der Begegnung Österreich-Deutschland fest.

 

 

Familienfest im Wiener Prater
 

 

An zwei Samstagen, begünstigt von gutem Wetter, nutzten die Einsatzteilnehmer und andere Christen aus Wien die Gelegenheit zu öffentlichen Evangelisationseinsätzen auf der Jesuitenwiese im Wiener Prater. Musikgruppen und kreative Beiträge etwa des Teams von "Master's Commisssion" (Biel, Schweiz) illustrierten die Hoffunung, die uns durch Jesus Christus gegeben ist, und persönliche Zeugnisse rundeten die Botschaft ab. Besonderen Zuspruch fand ein spezielles Kinderprogramm mit abwechslungsreichen Spielstationen.

 

 

 

        

 

     

     

           

Fotos: Maciek Gornicky und Jo Hoffmann

 

 

"Euro 08" wurde zum "Meilenstein der Ökumene"

 

Mit dem gemeinsamen christlichen Rahmenprogramm aus Anlass der "Euro 08" sei es auch gelungen, Gräben zwischen Kirchen zu überwinden und einander die Hand zu reichen, so Kardinal Schönborn. Es sei eine großartige Erfahrung, wie Christen sowohl aus den großen Kirchen wie auch aus den Freikirchen gemeinsam in allen Spielorten für den Glauben Zeugnis abgelegt hätten.

Die Fußball-Europameisterschaft habe viele Völker und viele christliche Kirchen zusammengebracht. Dieses positive Resümee zog Kardinal Christoph Schönborn im Gespräch mit "Kathpress".Auch Bischof Sturm, Vorsitzender des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) zieht positive "Euro 08"-Bilanz. Er lobt die Zusammenarbeit der Kirchen, einschließlich der Freikirchen.


 

Foto: Kardinal Schönborn und Bischof Sturm
beim "Fest der Hoffnung"

Wien, 30. Juni 2008 (epd Ö) - Eine sehr positive "Euro 08"-Bilanz hat der Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ), der evangelisch-lutherische Altbischof Herwig Sturm, gezogen. Für die "gute und erfolgreiche Europameisterschaft" gelte es, Gott Dank zu sagen, so der Bischof zum Abschluss der Spiele. Ausdrücklich hob Sturm die gute Zusammenarbeit zwischen den Kirchen (einschließlich der Freikirchen) während der Europameisterschaft hervor. Durch die gemeinsame Arbeit habe man einander sehr viel besser kennen und auch schätzen gelernt. Der ÖRKÖ-Vorsitzende sprach in diesem Zusammenhang von einem "Meilenstein" in der Ökumene. Er zeigte sich zuversichtlich, dass diese Zusammenarbeit im Rahmen der "Euro 08" keine einmalige Aktion bleiben wird, sondern Fortsetzungen findet.

 

"Euro 08": "Fest der Hoffnung" im Wiener Stephansdom

Ein ökumenischer Gottesdienst zum Abschluss der Fußballeuropameisterschaft wurde mit mehr als 5.000 Christen aus Kirchen und Freikirchen im Stephansdom gefeiert. Die Europameisterschaft sei ein gelungenes Fest des Miteinanders gewesen, betonte Kardinal Christoph Schönborn.

Mit einem großen "Fest der Hoffnung" im Wiener Stephansdom haben die Kirchen am Samstag, 28. Juni 2008, den friedlichen und völkerverbindenden Verlauf der "Euro 08" gefeiert. Höhepunkt dieses Festes war ein ökumenischer Gottesdienst, der von Kardinal Christoph Schönborn und dem evangelischen Altbischof Herwig Sturm, dem Vorsitzenden des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ), geleitet wurde.

 

Vorbildwirkung für das neue Europa

"Der Stephansdom ist heute das Haus für alle Christen aller Konfessionen und aus allen Ländern", sagte Kardinal Christoph Schönborn in seiner Begrüßung. Die Europameisterschaft sei ein gelungenes Fest des Miteinanders gewesen sowie Ausdruck der Reife Europas, so der Wiener Erzbischof, wobei er vor allem den hohen Stellenwert der Fairness unterstrich. Werte, die bei den Spielen hochgehalten wurden, hätten Vorbildwirkung für das neue Europa, betonte Kardinal Schönborn: "Die 'Euro 08' geht am Sonntag zu Ende, aber Europa geht weiter".

 

"Fairness, Gerechtigkeit und gegenseitigen Respekt leben"

Kardinal Schönborn plädierte für einen "Kontinent des Friedens, eine Politik der Gerechtigkeit und eine Kultur des Lebens, in der auch Respekt vor der Schöpfung gelebt wird". Für ein solches Europa brauche es das Engagement der Christen, die gemeinsam Zeugnis für ihren Glauben ablegen müssten, sagte der Kardinal im Stephansdom, wo sich mehr als 5.000 Gläubige unterschiedlicher Konfession eingefunden hatten. Die Christen seien berufen, untereinander "Fairness, Gerechtigkeit und gegenseitigen Respekt" zu leben.

Letztlich keine Verlierer

Der evangelische Altbischof Herwig Sturm begrüßte, dass die "Euro 08" eine offizielle Zusammenarbeit der Christen über alle konfessionellen Grenzen bewirkt habe. Das sei eine Ermutigung, auch andere Grenzen zu überwinden und "die Unterschiede von Herkunft und Tradition als Reichtum zu verstehen".

ÖRKÖ-Vorsitzender Sturm und Kardinal Schönborn betonten übereinstimmend, dass es letztlich keine "Verlierer" gebe. Alle hätten etwas am Miteinander gewonnen: "Durch Jesus Christus sind alle Schwestern und Brüder; der Heilige Geist befreit zu einem fantasievollen und liebevollen Leben".

"Interne Streitigkeiten oder Hoffnungslosigkeit fehl am Platz"

Der evangelische Pfarrer Kaarlo Schörkl (Bild rechts) verglich in seiner Predigt Jesus mit dem Bild eines Trainers, der alle Menschen in sein Team beruft. Jeder Mensch spiele in diesem Team eine wichtige Rolle, egal ob alt oder jung, gesund oder krank. Interne Streitigkeiten oder Hoffnungslosigkeit angesichts der großen Herausforderungen in der Welt seien fehl am Platz, so Schörkl.

 

 

 

Olli Schalk, ein früherer deutscher "Hooligan" (Foto links mit Moderatorin Tanja Dietrich-Hübner), berichtete aus seinem Leben: Auf der Suche nach Anerkennung sei er in eine "Hooligan"-Gruppe geraten und dann aus eigener Kraft von Gewalt, Drogen und Alkohol nicht mehr losgekommen. Die Begegnung mit engagierten Christen habe bei ihm schließlich eine Umkehr ausgelöst und ihm geholfen, die Liebe Gottes zu entdecken. Heute engagiert er sich in der Gewalt- und Drogenprävention.

 

 

"Netzwerk der Hoffnung"

Die Gestaltung des ökumenischen Gottesdienstes war durch die jugendliche Musikfarbe - "Christen am Ball"-Band unter Richard Griesfelder und Chor unter Miriam Fuchsberger und Theresa Bergmair musizierte -, eine eindrucksvolle Pantomime über die Auseinandersetzung der Nationen zum Auftakt und ein "Netzwerk der Hoffnung" aus bunten Bändern zum Abschluss gekennzeichnet. Prominente wie die "Miss Austria 2006", Tatjana Batinic, und der frühere Fußball-Nationalspieler Christian Keglevits trugen die Fürbitten vor. Aus der Schweiz war der Euro-Beauftragte der Schweizer Bischofskonferenz, Pfarrer Stefan Roth, angereist, der ebenfalls betonte, dass sich die Hoffnungen auf eine friedliche und erfolgreiche Europameisterschaft erfüllt hätten.

                  

Mit dem Segen, den Kardinal Schönborn, Altbischof Sturm und weitere Vertreter der christlichen Kirchen und Freikirchen (Foto unten) gemeinsam erteilten, ging der Gottesdienst zu Ende. Das "Fest der Hoffnung" mit viel Musik, Talk und Tanz folgte. Am Abschluss stand eine gemeinsame Lobpreis und Anbetungszeit aller anwesenden Besucher.

Bericht: Stephanscom.at, Fotos: Jo Hoffmann, UzH

 


Für viele Besucher wurden beim "Fest der Hoffnung" Erinnerungen an den denkwürdigen "18. Jänner" wach, als sich bereits im Jahr 1997 mehrere tausend Christen im Stephansdom zu einem ökumenischen Gottesdienst versammelten.

 Foto links: Kardinal Christoph Schönborn, Pastor Gerhard Kisslinger, damals CMP, jetzt Vienna Christian Center, und Bruce Clewett, Jugend mit einer Mission beim Abschlusslobpreis im Stephansdom.

Ein Rückblick, gestaltet von Jo Hoffmann mit Bildern aus dem UzH-Archiv: "Der 18. Jänner"  

 

 

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